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Brautstraußwerfen - der beliebte Brauch aus den USA

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Das bekannte Brautstraußwerfen kommt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und dient zur Wahl der (hoffentlich) nächsten glücklichen Braut. Doch wie läuft diese Tradition genau ab und welche Alternativen gibt es?


Warum wird der Brautstrauß geworfen?


Die Tradition, der Braut einen Strauß als Accessoire zu geben, stammt ursprünglich aus der Renaissance und wurde demnach ungefähr im 14. bis 17. Jahrhundert eingeführt. Die Idee war es, durch den lieblichen und kräftigen Duft der Blumen den Gestank der Hochzeitsgäste zu überdecken. Dies war vor allem früher notwendig, da dem regelmäßigen Duschen und Baden keine so große Bedeutung beigemessen wurden, wie heute. Doch auch gegen den oftmals starken Geruch nach Weihrauch, der zu dieser Zeit in den Kirchen vorherrschte, diente der wohlriechende Brautstrauß. Gerne wurden Myrte sowie Efeu, welche ein Symbol der Treue sind, sowie Rosen, als Symbol der Liebe, in den Strauß eingeflochten.


Es ist nicht genau geklärt, woher die Tradition des Werfens ursprünglich stammt. Die meisten Aussagen lassen auf das Mittelalter zurückschließen. Der Wurf sollte hierbei dem Brautpaar sowie der Glücklichen, die den Strauß gefangen hat Glück bringen. Auch gibt es Theorien, die besagen, dass der Brautstrauß mit dem Bösen des Ehepaares besetzt ist und dieses vor dem Eintritt ihrer Ehe an eine Auserwählte weitergegeben werden muss. Um niemanden zu benachteiligen, wusste die Braut nicht, wer “verflucht” wird, da sie mit dem Rücken zu den Hochzeitsgästen steht.


Mittlerweile liegt dieser Brauch einer weitaus schöneren Idee zugrunde, welche aus den USA stammt. Es wird angenommen, dass die Glückliche, welche den Strauß fängt, als nächstes an der Reihe ist, vor den Traualtar zu treten.


Wie läuft das Brautstraußwerfen ab?


Sobald das Ende der Hochzeitsfeier in Sicht ist, etwa gegen Mitternacht, versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut, welche den Gästen den Rücken zudreht. Nun wirft die Braut den Strauß über ihren Kopf hinweg in die Gruppe. Diejenige, die den Strauß fängt, kann sich, laut der Tradition, als nächstes auf das Läuten der Hochzeitsglocken freuen.


Damit das frisch verheiratete Ehepaar den das Gesteck trotz des Brautstraußwerfens als Erinnerung aufbewahren können, hat sich in den letzten Jahren der Brauch eines Zweitsraußes etabliert. Dieser fällt meist etwas kleiner und fester gebunden aus, als der ursprüngliche Strauß und kann so auch bei einer unsanften Landung nicht kaputtgehen.


Welche Alternativen gibt es?


Neben dem klassischen Brautstraußwerfen, bei dem die Braut den Unverheirateten ihren Rücken zukehrt, gibt aus außerdem zwei andere, beliebte Varianten.


Zum einen besteht die Möglichkeit, dass sich alle Frauen in einem Kreis um die Braut aufstellen. Anschließend dreht sich diese zur Musik. Sobald die Musik aufhört zu spielen, wirft sie den Brautstrauß der Glücklichen zu, die sich genau vor ihr befindet.


Die einfachste Variante ist es, alle Single Ladys zu bitten, ihren Namen auf einen Zettel zu schreiben. Am Ende der Hochzeitsfeier wird dann eine Auserwählte gezogen und erhält den Brautstrauß. Auch der Bräutigam hat die Möglichkeit, den Nächsten zu wählen, der vor den Traualtar tritt. Hierbei wird entweder die Fliege oder das Strumpfband der Frau in die Gruppe geworfen.



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